Umschrift in Arabisch konvertieren
Der Befehl
Diese Funktion konvertiert den markierten Text (Umschrift)
in Arabisch. Ist kein Text markiert, wird das Wort umgewandelt, in dem sich
der Cursor befindet. Die Ausgabe kann nach verschiedenen Regeln entweder vokalisiert
oder unvokalisiert erfolgen. Welche Regeln angewendet werden, kann mit dem
Menüpunkt Konvertierungs-Einstellungen
festgelegt werden.
Beispiele:
Bei der Umwandlung werden zu mehrdeutigen Zeichen Nachfragen
gestellt. Wenn beispielsweise ein Wort auf "un" endet, werden diese
Buchstaben markiert, und es erscheint die Frage

Klicken Sie auf Abbrechen, werden alle bisher vorgenommenen
Änderungen wieder rückgängig gemacht. So können Sie auch fehlerhafte Eingaben
korrigieren, die Ihnen erst bei einer späteren Frage auffallen.
Das Programm wandelt den Umschrifttext so um, wie es den
Umschriftzeichen entspricht. Es gibt jedoch Sonderformen, bei denen die arabische
Orthographie von der (lautorientierten) Schreibweise in der Umschrift abweicht.
Die häufigsten dieser Formen werden vom Programm automatisch erkannt; so wird
z. B. hūwa richtig in
umgewandelt, obwohl bei genauer Beachtung der Umschrift
herauskommen würde.
In anderen Fällen müssen Sie den Text eventuell mit Hilfe der arabischen
Tastatur nachkorrigieren.
Zeilenumbruch
Umschrift ist in deutschsprachigen, nicht in arabischen Dokumenten
zu finden. Deshalb wird bei der Umwandlung von Umschrift, anders als beim
arabischen Schreiben, kein arabischer
Zeilenumbruch durchgeführt. Praktisch bedeutet das, dass bei einer
Umschriftpassage, die sich über mehrere Zeilen erstreckt, diese Zeilen
nach der Umwandlung auf dem Kopf stehen - die unterste zuoberst, die erste
ganz unten. Um die Zeilen wieder in die richtige Reihenfolge zu bekommen,
markieren Sie den arabischen Text - aber nicht den deutschen, der ihn umgibt
- und klicken Sie auf "Zeilenfolge
umkehren". (Solange Sie an dem betroffenen Absatz noch arbeiten,
kann es unter Umständen sogar praktischer sein, den Text zunächst
noch auf dem Kopf stehen zu lassen! Mehr dazu finden Sie hier.)
Verwendbare Transkriptions-Schriftarten
Damit die Umwandlung funktioniert, muss die Transkriptions-Schriftart,
die Sie verwenden, dem Programm bekannt sein. Ist das nicht der Fall, wird
die Umwandlung nicht durchgeführt und Sie erhalten einen entsprechenden Hinweis.
Die geläufigsten Transkriptions-Schriften (und einige weniger geläufige) sind
in der mitgelieferten Umwandlungstabelle bereits enthalten. Andere Schriftarten
müssen der Tabelle ggf. hinzugefügt
werden.
Regeln für den transkribierten Text (Umschriftsysteme)
Der Text, den Sie ins Arabische umwandeln wollen, muss nach
einem eindeutigen System transkribiert sein. Arabica erwartet den Text standardmäßig
in der Umschrift nach den Regeln der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft
(DMG). Die DMG-Umschrift ist das beste verfügbare Transkriptionssystem im
deutschsprachigen Raum und für Fachliteratur verbindlich. (Für Informationen
zur DMG-Umschrift siehe Hinweise
zum Arbeiten mit Umschrift.)
Darüber hinaus erkennt Arabica Eingaben in der Umschrift der
Encyclopedia of Islam (EI²) und stellt damit einen Standard für
englischsprachige Texte zur Verfügung. In Zweifelsfällen fragt das Programm
nach, ob es sich wirklich um einen nach EI-Regeln transkribierten Text handelt.
Konvertierungs-Einstellungen
Neue
Transkriptionsschriften hinzufügen
Woher
kann man Transkriptions-Schriftarten bekommen?
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