Besonderheiten der Bewegung in vokalisiertem Text
Wenn Sie sich mit dem Cursor durch vokalisierten
Text bewegen, werden Sie feststellen, dass sich der Cursor so manches
Mal nicht weiter zu bewegen scheint. Der Eindruck täuscht. Damit die
Vokalisierungszeichen nicht zu weit hinter dem Buchstaben stehen, der ihnen
vorangeht, wird nach bestimmten Buchstaben ihre Laufweite reduziert. Die "Laufweite"
eines Zeichens ist die Strecke, um die die Schreibposition weiterbewegt wird,
bevor das Zeichen "gedruckt" wird (auf dem Bildschirm genau so wie
auf Papier). Je mehr man die Laufweite eines Zeichens reduziert, desto mehr
rutscht es mit dem vorangegangenen Zeichen ineinander. Genau das ist der Fall,
wenn z. B. ein
oder
vokalisiert
werden.
Die Laufweite eines folgenden Fatha wird maximal reduziert,
damit es so nah wie möglich
am Buchstaben steht (
; ohne reduzierte Laufweite stände dort
).
Wenn man sich nun mit dem Cursor von der Position vor
einem solchen Fatha zu der dahinter bewegt, bleibt er dabei scheinbar
an derselben Stelle stehen. Tatsächlich bewegen Sie sich auch dann durch
den Text, nur sehen können Sie es nicht. Dieser Effekt tritt, wie schon
gesagt, nur in vokalisiertem Text und nur hinter bestimmten Buchstaben auf.
Dann ist das allerdings auch so gewollt. Schließlich soll es möglich
sein, Vokale auch unabhängig von dem Buchstaben zu löschen, den
sie vokalisieren. Das erfordert, Vokale im Text als eigene Zeichen zu behandeln
auch dann, wenn dadurch gelegentlich der Cursor scheinbar auf der Stelle
tritt.
Siehe auch
Vokalisierungen
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