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Installation eines PDF-Konverters für Word-Dokumente Wenn Sie mit Arabica ein Word-Dokument auf Arabisch, Farsi oder Dari geschrieben haben, können Sie es anschließend auch als Pdf-Datei ausgeben - also als Datei, die im Adobe Acrobat Reader angezeigt wird. Das Ganze funktioniert natürlich auch für rein deutsche Word-Dokumente. Um Word-Dokumente entsprechend umzuwandeln, gibt es eine
Reihe kommerzieller Software. Sie können auf Ihrem Rechner aber auch
kostenlose Programme einsetzen, die das für Sie erledigen. Wie man
eine solche Gratis-Lösung einrichtet, ist im folgenden beschrieben. Geeignete Betriebssysteme Das hier beschriebene Verfahren funktioniert unter Windows 98, ME, 2000 und XP. Bei Windows 95 und Windows NT ist es möglich, dass eine der benutzten Komponenten - Ghostword - nicht richtig funktioniert und die Pdf-Umwandlung von Word-Dokumenten daran scheitert. In diesem Fall können Sie Ghostword durch ein anderes Programm namens Redmon ersetzen. Der übrige Ablauf der Installation bleibt gleich. Die Konfiguration von Redmon ist komplizierter als die von Ghostword und wird hier nicht behandelt. Es gibt eine eigene Website, die sich mit dem Thema befasst:
Dort finden Sie alle nötigen Informationen zur Redmon-Installation. Wenn Sie es wissen wollen: Das Prinzip Wenn Ihnen dieser Abschnitt zu langwierig ist oder Sie die Erläuterungen als verwirrend empfinden, lesen Sie einfach beim nächsten Abschnitt weiter. Bevor es losgeht, kann es helfen, zunächst kurz das Prinzip des Pdf-Konverters zu erklären. Das sorgt für etwas mehr Überblick bei der Installation. Das Pdf-Format basiert auf einer elektronischen "Sprache", in der ein Computer mit einem Drucker "spricht": eine Sprache, in der das Erscheinungsbild von Text-Seiten an einen Drucker übermittelt wird. Es gibt verschiedene solche Druckersprachen. Die Sprache, die für Pdf eine Rolle spielt, heißt Postscript. Um ein Word-Dokument als Pdf auszugeben, wird es zunächst in Postscript umgewandelt. Dann, in einem weiteren Schritt, wird daraus Pdf gemacht. Da Postscript eine Druckersprache ist, installiert man zunächst in Windows einen neuen Drucker, der Postscript versteht - genauer, man installiert einen neuen Druckertreiber. Daten, die von Word an diesen Druckertreiber gesendet werden, wandelt er in Postscript um. Die Ausgabe des Druckertreibers wird aber nun nicht an einen wirklichen Drucker weitergereicht, über einen der üblichen Anschlüsse am Computer. Sie wird stattdessen in eine Datei auf der Festplatte geschrieben. In diesem Moment fängt ein kleines Programm an zu werkeln, das den Druckertreiber belauscht. Sobald der Druckertreiber anfängt, Postscript in eine Datei auszugeben, fängt das Progrämmchen die Ausgabe ab und leitet sie an eine dritte Komponente weiter, die Postscript in Pdf übersetzen kann. Diese "Übersetzung" wird dann in die Ergebnisdatei geschrieben, und fertig ist die Pdf-Datei. Das Ganze passiert in einem Rutsch, bei der Benutzung merkt man davon nichts. Wie man an dem dreistufigen Ablauf sehen kann, brauchen Sie zur Installation eines Pdf-Konverters drei verschiedene Dinge:
Wichtiger Hinweis: Bevor Sie loslegen, stellen Sie sicher, dass der Adobe Acrobat Reader - Version 5 oder neuer - auf Ihrem Rechner installiert ist. Falls das nicht der Fall ist, holen Sie das nach, bevor Sie fortfahren. Sie bekommen den Reader auf der Adobe-Website: Erster Schritt: Installation eines Druckertreibers, der Postscript ausgeben kann Laden Sie sich als erstes einen geeigneten Druckertreiber herunter und installieren Sie ihn. In Frage kommt zum Beispiel der Adobe-Postscript-Druckertreiber. Download einer für alle Windows-Betriebssysteme geeigneten Datei von hier:
Im Verlauf der Installation des Treibers werden Sie gefragt,
an welchem Anschluss "der Drucker angeschlossen ist". In der
Liste der Anschlüsse finden Sie auch den Eintrag "FILE:"
- also einen Anschluss "Datei". Das ist es, was Sie wollen.
Schließlich gibt es den Drucker ja gar nicht wirklich, und der Treiber
soll Postscript in eine Datei ausgeben. Aus demselben Grund können
Sie auch die abschließende Frage, ob eine Testseite gedruckt werden
soll, verneinen. Zweiter Schritt: Installation des Programms, das Postscript in Pdf übersetzen kann Wenn das erledigt ist, kommt als nächstes das Postscript-zu-Pdf-Umwandlungsprogramm an die Reihe: Ghostscript. Das bekommen Sie hier: Klicken Sie dort auf "Obtaining AFPL Ghostscript x.xx", wobei x.xx die neueste Versionsnummer ist. Auf der Seite, die dann angezeigt wird, finden Sie unter der Überschrift "Windows 95, 98, ME, NT, 2000 or XP" die Installationsdatei für Ghostscript. Eine zweite Datei, die Sie dort herunterladen können - zur Installation von GSView - brauchen Sie nicht (wenn Sie das irrtümlich installieren, schadet das aber auch nicht). Installieren Sie Ghostscript mit den Standard-Einstellungen. Dritter Schritt: Installation des Programms, das Druckertreiber und Pdf-"Übersetzer" verbindet Als Programm, das den Drucker überwacht und seine Ausgabe zur Pdf-Übersetzung an Ghostscript weiterleitet, nehmen Sie am besten Ghostword. Die aktuelle Version für Windows NT, 2000 und XP können Sie hier herunterladen:
Für Windows 95, 98, ME nehmen Sie die ältere Version 2.0:
Entpacken Sie also die heruntergeladene Zip-Datei und starten Sie die Installation per Doppelklick auf Setup.exe. Am Ende der Installation erscheint ein Fenster mit der Frage, ob Sie das Programm (Ghostword) jetzt starten wollen. Standardmäßig fehlt das Häkchen vor "Yes, start the program file". Setzen Sie dort das Häkchen, bevor Sie auf "Finish" klicken (wichtig!), sonst wird die Installation nicht richtig abgeschlossen. Damit sind die Installationsarbeiten beendet. Benutzung des Pdf-Konverters In Word sehen Sie bei den Menüleisten ein neues Symbol:
Doc/Pdf. Wenn Sie darauf klicken, wird die Umwandlung des aktuellen
Word-Dokuments in eine Pdf-Datei gestartet. |
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